Frederik Finn

Presse

 

 

 

 

September 2010 - Eröffnung des Jugendtheaters "KuZu", Würzburg.

"Leporellino":

"Den eigenen Ausdruck finden"
Das Würzburger Theater Chambinzky initiiert Jugendtheater „Kunst zum Leben“

Bald kann es losgehen auf Würzburgs neuer Bühne für Jugendliche unter dem Chambinzky. Theaterpädagoge Johannes Friesenegger gibt Hilfestellung.

Im Scheinwerferlicht auf der Bühne stehen, mit dem Publikum spielen oder ein Theaterstück produzieren - das mag sich im ersten Moment vielleicht wie ein unerreichbarer Traum anhören. Ist es aber nicht! Kindern und Jugendlichen in Sachen Theater und Schauspiel dabei zu helfen, ihre überschäumenden Ideen in eine individuelle Form zu bringen und eine gemeinsame Produktion zu erarbeiten, gehört zum Beruf von Johannes Friesenegger aus Würzburg. „Als Jugendlicher wollte ich unbedingt etwas auf die Bühne bringen, doch ich wusste nicht wie“, verrät er. Und genau diese Erfahrung hat ihn dazu gebracht, Theaterpädagoge zu werden.

Im Untergeschoss des Würzburger Theaters Chambinzky hat er nun einen geeigneten Platz gefunden, um den Traum vom Schauspielern Realität werden zu lassen: Ein Jugendtheater mit dem Namen „Kunst zum Leben“, kurz „KuZu“, soll dort entstehen. Die Renovierungsarbeiten laufen auf Hochtouren, denn für Ende September ist schon das erste große Projekt geplant: ein Schauspiel-Schnupperworkshop. Dieser richtet sich an alle Jugendlichen von 14 bis 21 Jahren, die sich für das Schauspielern interessieren, sich vielleicht einmal als Regisseur oder auch Stückeschreiber versuchen wollen. „Erfahrung ist keine Voraussetzung. Lust und ein bisschen Mut reichen schon aus“, erklärt der junge Theaterpädagoge.

Freiraum soll durch das Theater geboten werden, deshalb beginnt das Projekt zunächst auch erstmal mit einem Kennenlerntreffen. Herauszufinden, welche Interessen innerhalb der Gruppe vorherrschen, ist für Johannes Friesenegger nämlich wesentlich, um ein Konzept ganz individuell mit den Jugendlichen ausarbeiten zu können. „Es ist mir wichtig, dass die Teilnehmer durch den Workshop ihren eigenen Ausdruck finden, nicht einfach Gesehenes wiederkäuen.“ Dem Einzelnen die Möglichkeit geben, Grundprinzipien aus sämtlichen Sparten des Theaters zu erfahren, sich selbst besser kennen zu lernen, und das Gefühl zu erleben, gemeinsam etwas zu erschaffen, das ist Ziel des Workshops. Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

"Der nackte Wahnsinn"

 

 

 

September 2009 - Inszenierung "Der nackte Wahnsinn " von Michael Frayn

Theater Chambinzky,Würzburg.

"Steinis Stolpersteine ":

 

"Der Herbst steht vor der Tür, die Tage werden kürzer, das Wetter grauer. Miesewetter lässt glücklichweise noch auf sich warten. Wer vor der anstehenden Winterdepression noch seine Lachmuskeln auf Vordermann bringen will oder schon lange mehr kein urkomisches Theaterstück besucht hat, sollte sich unbedingt die Komödie "Der nackte Wahnsinn" im Chambinzky-Theater Würzburg ansehen.

Autor Michael Frayn schrieb eine Komödie über die Komödie, die Regisseur Johannes Friesenegger mit einem unglaublichen Einsatz, der sich sehen lassen kann, temporeich und unheimlich witzig inszeniert hat. Hut ab vor dem stimmigen und teamfähigen Ensemble, sich durch eine solch verknotete und verwirrende Story mit sieben (!) zu öffnenden und zu schließenden Türen, allerlei Krimskrams und einer um 180° drehbaren Bühne zu kämpfen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wer gerne lacht, sollte vor der Vorstellung noch mal aufs Klo gehen, denn die abgefahrene Handlung hat es in sich: die Nerven liegen total blank bei Regisseur Lloyd Ferdinand Dallas (immer wieder gern auf Würzburgs Kleinbühnen gesehen: Wolfgang Stenglin), denn sein Stück "Nackte Tatsachen" hat in ein paar Stunden Premiere und irgendwie scheint noch gar nichts zu klappen, von den Auf- & Abgängen angefangen bis hin zu den privaten Wehwechen der einzelnen Schauspieler.

Liebesgeschichten, private Probleme, eine Flasche Whiskey und einige falsch vergebene Blumensträuße sind nur ein kleiner Teil in dem riesigen Chaos, das sich dem Zuschauer bietet und der quasi ein Stück im Stück miterleben darf, das im zweiten Akt sogar von der Rückseite des Bühnenbildes zu bewundern ist, dadurch aber nicht weniger lustig ist; im Gegenteil, es kommt immer noch schlimmer als man eigentlich denkt.

Dabei belustigt und erheitert jeder Charakter auf seine eigene, bezaubernde Weise: Talia von Bezold als divenhafte Dorothea "Dotty" A. Weißmantl, die durch ihren charmanten fränkischen Akzent auf der Bühne auf der Bühne (nein, stimmt wirklich, nicht verschrieben) begeistern kann, Hubertus Grehn als jovialer Garry Lejeune und Norbert Straub als schwäbisch schwätzender Einbrecher. Überraschend komisch und immer wieder für einen Lacher gut ist das Gespann Siegfried Kockert und Monika Schiefer: geben sie beide auf der Bühne auf der Bühne mit großen Tönen das sehr von sich überzeugte Liebespaar, so ist sie im wahren Leben hibbelig und schwatzhaft und hüpft mit Goldkettchengeklimper über die Bühne, während er mit hoher Stimme und schüchterner Art kaum einen Ton herausbringt. Ergänzt wird die gut durchdachte, goldig besetzte Truppe durch die dümmlich-naiv-nette Mia von Ahlbeck und Valentina Beyer und Philipp Roswora, die als Regieassistenz und unbeholfener Praktikant in dem ganzen Chaos mitmischen.

Wer selbst schon einen durchaus anstrengenden Probenmarathon hinter sich hatte, selbst Theater spielt oder macht oder sonst mit Probensituationen zu tun hatte, wird in den überspitzt dargestellten Problemchen und Tücken einiges wieder erkennen, aber auch Zuschauer mit weniger Bezug dazu kommen hundertprozentig auf ihre Kosten.

Regisseur Johannes Friesenegger hat jedenfalls ganze Arbeit geleistet und die sicherlich nicht einfach umzusetzende Komödie mit sehenswerten Ideen, Liebe zum Detail, ordentlich Schmackes und einer goldigen Charakterformung auf die Beine gestellt. Bei dieser charmanten und turbulenten Farce über die Farce bleibt sicherlich kein Auge trocken und wer "Der nackte Wahnsinn" noch nicht gesehen hat, sollte diese Kultkomödie im Chambinzky unbedingt ansehen. Karten sind sehr schnell weg, also zugreifen! Das Stück läuft noch bis einschließlich 31.10. Ich selbst mach mir jetzt eine Dose Sardinen auf... "

 

"Der nackte Wahnsinn"

 

 

 

September 2009 - Inszenierung "Der nackte Wahnsinn " von Michael Frayn

Theater Chambinzky,Würzburg.

"Mainpost":

 

"Premiere für „Nackte Tatsachen“ im Theater Chambinzky - Komödie über die Komödie"

Mit Komödien kennt sich das Theater Chambinzky bestens aus – und damit vermutlich auch mit all dem Wahnsinn, der hinter den Kulissen passiert, bevor das Publikum im Saal etwas zu Lachen hat. Da ist das Stück, das am jetzt Premiere hatte nur passend. Die Erfolgskomödie "Der nackte Wahnsinn" von Michael Frayn ist eine spritzige Parodie aufs Boulevardtheater, eine überaus gewitzte Komödie über die Komödie selbst.

Die Farce „Nackte Tatsachen“ steht Stunden vor der ersten Aufführung, und Regisseur Lloyd (Wolfgang Stenglin) bewegt sich am äußersten Rand des Zusammenbruchs. Nichts klappt, die Kulissentüren klemmen, der Praktikant (Phillip Roswora) ist seit 48 Stunden auf den Beinen, die Schauspieler sind sich nicht über den Handlungsablauf im Klaren, und zu allem Überfluss muss man dringend sämtlichen Alkohol vor Harry verstecken. Ständig wird etwas panisch gesucht: Requisiten, Kontaktlinsen, Harry. Kurz: die Nerven liegen blank, die Premiere rückt unaufhaltsam näher, die bemühte Harmonie bröselt, das Publikum im Chambinzky hat Riesenspaß.

Wer glaubt, dass es schräger nicht mehr kommen kann, hat sich getäuscht: Im zweiten Akt zeigt Frayn die Komödie nach einigen Aufführungen – von hinten. Hinter den Kulissen tobt inzwischen ein kleiner Krieg: Eifersüchteleien, Eitel-, und Befindlichkeiten haben sich hochgeschraubt, eine wahre Schlangengrube. Das Geschehen Backstage übertrifft die Dynamik des eigentlichen Stücks bei Weitem, das (reale) Publikum lacht aus vollem Halse.

Damit nicht genug: Wenn im dritten Akt die letzte Aufführung der „Nackten Tatsachen“ auf die Bühne kommt, ist der nackte Wahnsinn vollends entfesselt. Jetzt klappt gar nichts mehr, der Albtraum jedes Theaterschaffenden ist wahr geworden, und die Zuschauer können sich kaum noch auf den Stühlen halten.

Johannes Friesenegger hat dieses Scheitern einer Theaterproduktion erfolgreich und äußerst genussvoll inszeniert. Ganz im Gegensatz zum fiktiven Regisseur Lloyd Dallas scheint er mit seinen Schauspielern bestens arbeiten zu können.

Die Charaktere mit ihren deutlichen Unterschieden zwischen Schauspieler- und Rollenpersönlichkeit sind allesamt ein Genuss. Das Ensemble hat spürbaren Spaß bei der Sache, erzeugt gute Laune, die bei der Premiere mühelos überspringen konnte. In den (Doppel-)Rollen spielen Talia von Bezold, Hubertus Grehn, Siegfried Krockert, Monika Schiefer, Norbert Straub und Christina von Golitschek, unterstützt von Valentina Beyer als panische Regieassistentin Poppy.

„Der nackte Wahnsinn“ ist beste Unterhaltung für alle, die Komödien lieben, aber auch eine herrliche Satire für alle anderen – und wie gemacht für jene, die selbst schon einmal auf den Brettern (oder dahinter) standen."

 

 

Johannes Friesenegger

 

 

Januar 2008

Würzburg, "Mainpost":

 

"Mit Körperbewusstsein in die Hysterie"

"Der Würzburger Johannes Friesenegger ist Theaterpädagoge und findet sich selbst sehr praktisch.

Wir hüpfen, rennen, dehnen und strecken den Körper, rollen mit dem Kopf, den Augen, der Zunge. Dann stellen wir uns hin, die Beine hüftbreit auseinander, und atmen ruhig ein. „Merkst du, der Stand ist jetzt viel sicherer“, sagt Johannes Friesenegger. Stimmt. Sicherer und entspannt. Mein gesamter Körper ist entspannt. Auch Teile, von denen ich gar nicht wusste, dass sie entspannt sein können.

Das ist keine Unterrichtsstunde mit meinem neuen Personal-Fitness-Trainer, sondern mit Johannes Friesenegger, Theaterpädagoge aus Würzburg. „Um sicher auf der Bühne auftreten zu können, muss man seinen Körper spüren, muss ganz bei sich sein“, erklärt er. Für den 31-Jährigen ist gutes Körperbewusstsein das A und O. Es hilft auf der Bühne, ob nun Freude gespielt werden muss, Hysterie oder Trauer. Körperbewusstsein ist auch seine persönliche Stärke.

In Ulm an der Akademie für Darstellende Kunst hat Friesenegger eine vierjährige Ausbildung zum Theaterpädagogen gemacht und einen persönlichen Schwerpunkt auf das Körperbewusstsein gelegt. Ursprünglich kommt der Wahl-Würzburger, der auf dem Land bei München aufgewachsen ist, vom Körper- und Maskentheater. „Wenn man mir eine Maske aufsetzt, kann ich immer noch einen Wutausbruch spielen“, sagt Friesenegger über sich.

Schon in der Schule war er in einer Theatergruppe aktiv, später mit einer Commedia dell'arte-Gruppe unterwegs. Bei einigen Sachen, mit denen er experimentierte, stieß er an seine Grenzen. Das entmutigte ihn aber nicht, sondern stachelte ihn an. „Ich wollte wissen, wie es funktioniert, wie ich es richtig machen muss. Aber nicht nur im Schauspiel oder bei der Regie – ich wollte alles wissen.“

Die Ausbildung an der Akademie für Darstellende Kunst in Ulm bietet genau das. Im ersten Jahr geht es mit einer schauspielerischen Grundausbildung los, dann folgt die Spezialisierung auf einen Bereich, Schauspiel, Regie, Dramaturgie oder Theaterpädagogik, wobei an der Ulmer Akademie auch in diesem Fachbereich der Schwerpunkt auf Theater und weniger auf Pädagogik gelegt wird. Friesenegger hatte zum Beispiel Sprechunterricht, Körperunterricht, eine Ausbildung in Regie und Dramaturgie – und er musste auch selbst unterrichten. „Wir haben als Theaterpädagogen in alle Bereiche der Theaterarbeit einen Einblick bekommen“, fasst er zusammen.

Als „Theater-Allrounder“ würde er sich heute bezeichnen. Als solcher wird er auch gebucht. Zum Beispiel vom Theater Chambinzky. Die Dienste des Theaterpädagogen werden den verschiedenen Produktionen des Hauses zur Verfügung gestellt. Bezahlt wird er für ein bestimmtes Stundenkontingent pro Produktion vom Chambinzky. So begleitet er ein Stück von der ersten Minute an, greift dem Regisseur unter die Arme und trainiert mit den Schauspielern. Oder er wird zu einer Produktion hinzugerufen wenn es hakt, eine Szene einfach nicht funktionieren will, ein Schauspieler Probleme hat.

Bei seiner Arbeit stellt Friesenegger die einzelne Person in den Mittelpunkt und sucht nach einer individuellen Lösung. Seine Meinung: „Ich glaube nicht an Talent, sondern an Motivation.“ Zum Leben reicht die Arbeit am Chambinzky freilich nicht. Friesenegger gibt noch Workshops, arbeitet mit Schulen zusammen, bereitet Interessierte auf Vorsprechen für Schauspielschulen vor und ist – vor allem im Sommer – mit seiner Figur Frederik Finn und seinem Musikinstrument, der Harfe, auf Mittelaltermärkten unterwegs. Harfenunterricht gibt er auch noch. „Es klappt seit drei Jahren irgendwie, von völlig katastrophal bis super“, sagt der Freiberufler. Zur Not helfen ihm Nebenjobs, sich über Wasser zu halten. Friesenegger ist ehrlich: „Gerade am Anfang hatte ich große Angst.“ Als er vor drei Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit wagte, war noch die positivste Reaktion aus seinem Umfeld: „Oh, das ist aber mutig.“ Irgendwann, so erzählt er, schloss er dann das Abkommen mit sich, keine Angst mehr zu haben. „Die hat mich gehemmt. Außerdem habe ich gemerkt, dass es doch immer irgendwie weitergeht und ich nicht gleich unter der Brücke schlafen muss.“

Heute hat Friesenegger Zeiten, in denen es gut, andere, in denen es weniger gut läuft. „Toll wären Schauspielschüler, die regelmäßig Unterricht nehmen, und ein bis zwei Workshops pro Monat.“ Einsetzbar ist der Theaterpädagoge in allen Bereichen rund um die Bühne. Auch Sprechertraining oder Unterricht zum besseren Körperbewusstsein bietet er. „Ich find' mich sehr praktisch“, sagt Friesenegger und lacht."

Wilfried Klaus - "Heilige Nacht"

 

 

Dezember 2008 - "Heilige Nacht" Weihnachtslesung von Ludwig Thoma, mit Wilfried Klaus

Lohr.

"Mainpost":

 

"Nazareth liegt in Oberbayern: Schauspieler Wilfried Klaus las Ludwig Thomas Weihnachtsgeschichte"

"(...) Sein Willkommensgruß galt ebenso dem Würzburger Theaterpädagogen Johannes Friesenegger, dessen Harfenspiel und Gesang zwischen den Szenen mehr als schmückendes Beiwerk war. (...)"

Finn

 

 

Juni 2008 - "Ritterfestspiele Scherneck "

Schloß Scherneck.

"Karfunkel":

 

"Ritterfestspiele auf Schloß Scherneck"

"(...) Minnesang und Gaukelspiel sah und hörte man an verschiedenen Ständen oder mitten auf den Wegen. Frederik Finn, der gälische Harfenspieler, der sich mal hierhin, mal dorthin setzte und mit zärtlichen Fingern zu spielen begann, wurde genauso gern gesehen wie die Patriziertafel der Augsburger Bürgergilde. (...)"

Fränkischer Kinderchor

 

 

 

November 2007 - Inszenierung "Abenteuer im Mittelalter"

Kulturverein im Schüttbau - Stadtlauringen.

"Schweinfurter Extrablatt":

 

"Kinderoper - und ob!"

"(...) Regie führte der junge Würzburger Regisseur Johannes Friesenegger. Seine Inszenierung unterstützt durch Farben, Bewegung, Tanz und Choreographie den Spannungsbogen von Handlung und Musik und ist von einprägsamer, klarer Symbolik. Die dichte Atmosphäre mit Zwischentönen für Kinder- und Erwachsenenohren bot viele musikalische Überraschungen für die Ohren, brachte aber auch die Augen zum Staunen.

(...) Diesen Leckerbissen dankten die Gäste den Künstlern mit "Standing Ovations". (...)"

 

Fraenkischer Kinderchor
 
 
 

November 2007 - Inszenierung "Abenteuer im Mittelalter"

Kulturverein im Schüttbau - Stadtlauringen.

"Mainpost":

 

"Rasante Fahrt im Karussell der Zeit"

"Ein kulturelles Highlight war der Auftritt des Fränkischen Kinderchors im Schüttbau in Stadtlauringen. (...) Regie führte der Würzburger Regisseur Johannes Friesenegger.

(...) Sogar mit kleinen artistischen Einlagen brachten die Sängerinnen und Sänger des Fränkischen Kinderchors bei ihrer Premiere in Stadtlauringen Bewegung auf die Bühne und überzeugten ihr Publikum mit Spielfreude und Können. (...) selbst Friedrich Rademacher, der Komponist des Stückes, war aus Hilden angereist, um die Premierenvorstellung zu besuchen.

Den Erwartungen ihres Publikums wurden die Sänger des Fränkischen Kinderchors mit Leichtigkeit gerecht. Nicht nur stimmlich konnten sie ihre Zuschauer überzeugen, auch ihre schauspielerischen Leistungen machten das Musiktheaterstück zu einem herausragenden Erlebnis. Mit ausdrucksvoller Mimik, Gestik und natürlich Gesang erzählten sie die Geschichte einer Zeitreise. (...)

Natürlich gab es ein Happy End und der lang anhaltende tosende Applaus war ein gerechter Lohn für das, was die jungen Künstler - Sänger wie Musiker - geleistet hatten."

 

Die phantastische Reise zum Mittelapunkt der Erde

 

 
 

Juli 2007 - "Norman Bassett" in "Und ewig rauschen die Gelder"

Theatergarten am Stein - Würzburg.

"Mainpost":

 

"Geschliffene Dialoge"

"(...) "Und ewig rauschen die Gelder" von Michael Cooney (...) bietet unter der Regie von Florian Hoffmann eine zweistündige, äußerst unterhaltsame, teils aberwitzige Verwechslungs- und Verwandlungskomödie. Ein gut eingestelltes, homogenes und spielfreudiges Ensemble (herausragend: Johannes Friesenegger als Untermieter Norman Bassett) präsentiert eine gelungene Kombination aus britischem Humor, Situationskomik und geschliffenen Dialogen. (...)"

 

Teufels Küche  
 
 

Mai 2007 - Inszenierung "Teufels Küche"

Theater Chambinzky - Würzburg.

"Mainpost":

 

"Ein höllischer Spaß in Teufels Küche"

Jungfrauen sind ihm weniger wert als ein Döner. Christian T. Teufel, der Kerl mit dem Pferdefuß und dem Gerippe eines Topmodels, ist die zentrale Figur in Christian Dietrich Grabbes satirischem Lustspiel "Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung".

Unter dem Titel "Teufels Küche" hat Regisseur Johannes Friesenegger die gesellschaftskritische Satire aus dem Jahr 1822 in die heutige Zeit geholt und für die Bühne des Würzburger Theaters Chambinzky eingerichtet. Bei der Premiere wurden Regisseur und Darsteller für ihr kurzweiliges, sprühendes Spiel stürmisch gefeiert.

Die Großmutter (Gisela Groh) hat den teuflischen Enkel wegen Großputz aus der Hölle verbannt. Also mischt sich das Büblein (köstlich in schüchternem Trotz und verkorkstem Bemühen, richtig böse zu sein: Dominik Geis) unter die Erdenmenschen und versucht sich kräftig im Unheilanrichten. (...) Ab und zu wechselt das Geschehen auf eine Kasperlbühne, wo Handpuppen die Menschengeschichten moritatengleich weitererzählen.

Menschen von Fleisch und Blut sind ein schändlicher Pfarrer (Harald Rauenbusch), der den Teufel gern in einer Talkshow verbraten würde, und eine hysterisch-esoterische Schmonzettenschreiberin (Charlene Wright). (...) Um das entzückende Prinzesschen Liddy (Sarah Finke) reißen sich die Verehrer: von Wernthal, der sein Geld mit drogen- und Waffenhandel verdient, und General Mordax, dem Morden teuflischen Spaß bereitet (auf beide Rollen köstlich eingestimmt und für Musik und Geräusche verantwortlich: Martin Hanns). Mit dem Dritten (Jawed Iqbal) zelebriert sie einen Pas des Deux, bei dem kein Auge trocken bleibt.

(...) Während unten in der Hölle gescheuert wird, tun sich oben die täglichen Abgründe auf. Ein Feuerwerk an Ideen entwickelt sich im Lauf des Abends, das die Zuschauer nicht zur Ruhe kommen läßt.

 

Sechs, setzen!!!  
 

 

März 2007 - Gesang im Liederabend "Sechs, setzen!!!"

Theater Sommerhaus - Sommerhausen.

"Mainpost":

 

"Fünf Typen und der Schulalltag"

"(...) Musikhistorisch reicht die Spannweite vom deutschen Volkslied über die Chansons der 20er Jahre und die Rock 'n' Roll-Ära bis zu Schlagern und Popsongs der Gegenwart.

Inhaltlich geht es um den normalen Alltag in der "Penne": Fünf ganz unterschiedliche Typen erzählen singend von den kleinen und großen Konflikten in der Klasse, von Streit und Streichen, von Lieben und Eifersucht, von Einzelkämpfern und Gruppenmechenismen. Da sind die altkluge Streberin (Brigitte Obermeier), die dominierende Leitfigur (Amelie Auer), der übereifrige Klassenprimus (Jens Gärtner) und der durchtrieben listige, stets zu Streichen aufgelegte Faulpelz (Johannes Friesenegger).

(...) Der Regisseur (...) führt sein stimmsicheres, ausdrucksstarkes fünfköpfiges Ensemble mit sicheren Händen durch den Abend."

 

Frederik Finn  
 
 

Januar 2007 - Soloprogramm "Die unglaublichen Abenteuer des Frederik Finn"

Theater im Viertel - Saarbrücken.

"Saarbrücker Zeitung":

 

"Schwungvoller Abschluß der Woche der Geschichtenerzähler"

Im Mittelalter zogen sie von Dorf zu Dorf, ließen sich auf dem Marktplatz nieder und waren sogleich von einer neugierigen Zuhörerschaft umringt. Wenn Johannes Friesenegger, im bunten Gewand eines mittelalterlichen Barden, seine kleine Harfe auf die leere Bühne im Theater im Viertel stellt, dem Publikum sanft lächelnd in die Augen blickt und es bittet, doch etwas näher heranzurücken, fühlt man sich auch ohne weitere Dekor-Zutaten sogleich in jene Zeit versetzt.

Schon im vorigen Jahr war der blutjung wirkende Würzburger Theaterpädagoge in der Woche der Geschichtenerzähler im Theater im Viertel (TiV) in Saarbrücken zu Gast. Dieses Mal bezauberte er mit seinem neuen Programm "Die unglaublichen Abenteuer des Frederik Finn".

Aus seiner böhmischen Hakenharfe kitzeln die Finger schwungvolle oder auch melacholische Balladen, vor allem irischer Provenienz, denn auf der grünen Insel ist die Harfe das Nationalinstrument. Dazu erzählt dieser weitgereiste Finn wunderbar lebendig und mit Sinn für Spannung allerlei Geschichten von hübschen Irinnen und wie man sie erfolglos umgarnt, was es alles zu beachten gibt, wenn man eine Fee sehen will, und warum man lieber kein Feengeschenk annehmen sollte.

- Und das Publikum tanzt -

Wie einst ein Harfenspieler-Trupp die Insel vor dem Einfall der Wikinger rettete und manch anderes Harfnerlatein läßt man sich von diesem phantasievollen Barden nur zu gern andrehen. Am Ende wagte das Publikum sogar noch ein Tänzchen - so einfach und unaufgeregt kann gute Unterhaltung sein.

 

Die Feuerzangenbowle  
 
 

Dezember 2006 - "Der kleine Luck" in "Die Feuerzangenbowle"

Theater Chambinzky - Würzburg.

"Mainpost":

 

"Die Feuerzangenbowle schmeckt immer noch sehr lecker"

(...) Die Lacher immer auf ihrer Seite haben seine Klassenkameraden Melworm (Moritz Hagemeyer) und der kleine Luck (Johannes Friesenegger), die so viel Komik ausspielen, daß kein Auge trocken bleibt. (...)

 

Die phantastische Reise zum Mittelapunkt der Erde

 

 
 

November 2005 - Ein-Mann-Erzähltheater "Die phantastische Reise zum Mittelpunkt der Erde"

Theater im Viertel - Saarbrücken.

"Saarbrücker Zeitung":

 

"Gelungene Variation von Jules Verne - Friesenegger begeistert auf Reise zum Mittelpunkt der Erde"

Das Theater im Viertel überraschte am Freitagabend mit einer gekonnten Variation der berühmten "Reise zum Mittelpunkt der Erde" von Jules Verne. Denn nicht der berüumte Professor Lidenbrock spielt in dem Stück die Hauptrolle, sondern sein Neffe Axel, der den Onkel auf dieser Reise begleiten muß.

Axel ist es auch, der vor einem Kongress die gemeinsamen Abenteuer schildern soll - denn der Professor ist im Dienst der Wissenschaft verreist. Da Axel aber die Aufzeichnungen des Onkels nicht finden kann, bleibt ihm nichts übrig, als zu improvisieren. Und Axel erzählt: Von dem tagelangen Gang durch einen engen, dunklen Schacht, vom riesigen unterirdischen Meer und von der Überfahrt mit Hilfe eines baumgroßen Champignons.

Nach und nach findet sich der schüchterne Akademiker nicht nur mit seiner Rolle ab, sondern begeistert sich während seines Vortrages zunehmend selbst und reißt alle Anwesenden mit dieser Begeisterung mit.

So wird für ihn die Reise zu mehr als nur einem Abenteuer "im Dienst der Wissenschaft". Es ist für Axel auch ein Weg zu sich selbst. Denn am Ende hat er seine Höhenangst genauso überwunden wie seine Klaustrophobie und findet sogar noch den Mut, seiner Angebeteten einen Antrag zu machen...

Dem jungen Schauspieler Johannes Friesenegger gelingt es mehr als nur überzeugend, die Wandlungen des Neffen darzustellen. Mit viel Talent und Mienenspiel schlüpft er in die Rollen der beteiligten Personen, macht die Bühne zu einem Baukasten für seine Requisiten, sprudelt über vor Spielfreude, aber hat auch das Gefühl für die Stille, den ruhigen Augenblick. Die musikalische Begleitung von Diana Jung untermalt die Stimmung noch. Von isländischen Volksliedern inspriert zeichnet sie mit dem Akkordeon schwere Bilder oder treibt Friesenegger in seinem Erzählfluß weiter.

Das Ergebnis ist eine sehenswerte Melange aus Theater, Pantomime und Musik - belohnt mit dem langen Applaus eines begeisterten Publikums.

 

Die phantastische Reise...  
 
 
Mai 2005 - Ein-Mann-Erzähltheater "Die phantastische Reise zum Mittelpunkt der Erde"

Akademietheater - Ulm.

"Südwestpresse":

 

"Phantastische Reise - Erzähltheater nach Jules Verne "

(...) "Die phantastische Reise zum Mittelpunkt der Erde" ist ein großes Solo für Johannes Friesenegger. Es ist erstaunlich, wie es ihm gelingt, drei völlig unterschiedliche Rollen zu verkörpern: Zunächst Axel, der nur als Handlanger seines Onkels mitreist; dann Hans, den stillen, brummigen Isländer; zuletzt Professor Lidenbrock selbst, der die Expedition leitet und für die Wissenschaft jedes Opfer bringen würde.

Der einstündige Monolog Frieseneggers wird niemals langweilig, weil er blitzschnell die Rollen wechselt, die Ergebnisse mit Kreide an die Wand malt, das Rednerpult zum Floß umfunktioniert oder mit Schuhen wirft. Unterbrochen wird Friesenegger nur ab und zu vom Geigenspiel Iulia Popas.

Am Ende bekamen beide Schauspieler und Regisseurin Anabelle Villard minutenlangen Beifall - zu Recht.

 

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